Veröffentlicht am: 6. Dezember 2023
Sound of Krefeld – Kunst trifft Musik
Das mit Heinrich Band und Kurt Feltz bedeutsame Männer der Musikwelt aus Krefeld stammen, ist uns im Jubiläumsjahr in Erinnerung gerufen worden.
Auch in der Rockszene der 70er Jahre sind Bands aus Krefeld nicht wegzudenken.
Dazu gibt es viele Geschichten und Erinnerungen.
Im Buch »Krefeld rockt die Siebziger« werden über 100 Bands dokumentiert, die Szene explodierte geradezu. Die Bands komponierten, texteten selbst und traten am Wochenende in Krefeld und im Umland auf.
Unter vielen anderen spielte die Band APARES (1973 – 1980) in der Region und darüber hinaus. Sogar Engangements in Bayern und Norddeutschland hat es gegeben.
Die Rockszene war auch Anregung für den stadtbekannten, darstellenden Künstler Will Cassel.
Er ließ sich von APARES zu einem Bild inspirieren, „Hura der Musica“ von 1996.
Abgebildet sind Keyboarder, Schlagzeuger, Bassist und der Hahn steht für den Frontmann.
Anlässlich eines Ausstellungstags im Will Cassel Museum kam es nun am 3. Dezember zu einem seltenen Treffen.
Drei ehemalige Bandmitglieder von APARES, Wolfgang Beckers, Wolfgang Hellfeier und Hans Rommerskirchen, trafen im Buschhüter Haus von Will Cassel wieder zusammen.
Musik wurde nicht mehr gemacht, aber viele Erinnerungen an vergangene Tage ausgetauscht.
Hans Rommerskirchen hat in Zusammenarbeit mit Wolfgang Hellfeier, Waldo Karpenkiel und Ulli Pudelko die Geschichte der Rockmusik in Krefeld dokumentiert und in Büchern zusammengestellt.
Seine über Jahrzehnte entstandene Sammlung von Dokumenten und Musik befindet sich seit 2018 in der Obhut des Stadtarchivs.
WZ Artikel: Im Stadtarchiv spielt nun die Musik
RP-Artikel: Als “The Who” in Krefeld Chinesisch aßen
Nach Auflösung von APARES war noch lange nicht Schluss mit der Musik. In verschiedenen anderen Bands haben sich die Musiker weiter ihrer Leidenschaft gewidmet.
Wolfgang Beckers ist sogar heute noch aktiv in der Band „Riven Earth“.
So ist das, wenn einem die Musik im Blut liegt…
Auf ein Foto mit Will Cassel musste leider verzichtet werden. Aufgrund seines beachtlichen Alters von 96 Jahren, hatte er sich zur Ruhe gelegt.
Eine Gelegenheit, ihn und seine Familie persönlich zu treffen, besteht noch am kommenden Sonntag 10.Dezember.
Dann hat das Will Cassel Atelier und Museum zum letzten Mal in diesem Jahr von 11:30 bis 14:30 geöffnet.
Drucke von vielen seiner Werke und sogar einige Originale können vor Ort erworben werden.
Will Cassel Webseite – Termine
A.B.